Frauenseelsorge

Erzdiözese München und Freising

Für Sie im Web entdeckt

Im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um den Frauenhandel gemeinsam zu bekämpfen. Jährlich findet am Internationalen Tag gegen Menschenhandel eine Fachtagung mit dieser Zielsetzung statt.

Das Aktionsbündnis war 1999 vom Frauenforum der Erzdiözese angeregt und mitgegründet worden.

Die FAMA ist eine feministisch-theologische Zeitschrift und erscheint seit 1985 in der Schweiz. Inhaltlich besteht sie aus einem Thementeil, und drei Seiten mit Informationen zu Neuerscheinungen auf dem Gebiet der feministisch-theologischen Literatur und mit Informationen aus der feministisch-theologischen Szene.

Antje Schrupp studierte Politologie, Philosophie und Evangelische Theologie, sie promovierte im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften mit einer Studie über die politischen Ideen von Frauen in der Ersten Internationale.

Über das Denken italienischer Feministinnen des Mailänder Frauenbuchladens und der Philosophinnengruppe Diotima kam sie Mitte der 1990er Jahre zum Feminismus. Mit Dorothee Markert hat Antje Schrupp Bücher von Diotima aus dem Italienischen übersetzt

Sie schreibt einen eigenen Blog und in ihrer Website geht es um weibliche Kultur und Philosophie, Feminismus und Religion, ferne Länder und eine neue politische Praxis.

Vatican News ist das neue Portal des Heiligen Stuhls. In vier thematischen Bereichen wird über die Aktivitäten des Papstes, des Heiligen Stuhls, der Lokalkirchen und Begebenheiten aus der Weltkirche informiert.

Auf der Website kann ein deutschsprachiger Newsletter kostenlos abonniert werden.

Der Verein Frauenstudien München ist seit seiner Gründung vor 30 Jahren ein Forum für Veranstaltungen mit  Themen aus der Frauengeschichte, Politik, Ökologie, neuen Lebensformen, Frauenspiritualität und Philosophie. 20 Jahre prägte vor allem der Affidamento-Ansatz die Angebote für Frauen; seit 2013 übernehmen jüngere Frauen, Barbara Streidl und Susanne Klingner, zwei der Autorinnen des 2008 erschienenen Buches „Wir Alphamädchen“, den Verein – unter weiterer Mitarbeit der älteren Generation, vor allem Cornelia Roth. Die jetzigen Vorstandsfrauen setzen sowohl auf Netzpräsenz, als auch auf Diskussionsabende, und einen Leseclub.

TERRE DES FEMMES ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und setzt sich für Frauen und Mädchen durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, gezielte Aktionen, persönliche Beratung und Förderung von einzelnen Projekten im Ausland ein.

Der Verein TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau - wurde 1981 in Hamburg gegründet und macht über die Geschäftsstelle in Berlin Lobbyarbeit in der Politik und unterstützt die einzelnen aktiven Städte- und Arbeitsgruppen in Deutschland.

TERRE DES FEMMES hat ca. 2.000 Vereinsmitglieder (= stimmberechtigte Mitfrauen) und ca. 1.900 Förderinnen und Förderer.

One Billion Rising (OBR) (englisch für Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Jeweils am 14. Februar werden Frauen weltweit zusammengerufen, zur Beendung von Gewalt gegen Frauen aufzustehen und mit einem Tanz ihre Solidarität zu bekunden. Der Gema-freie Song Break the Chain (Zerbrich die Ketten) von Tena Clark wurde von verschiedenen Sängerinnen und in mehreren Sprachen aufgenommen und ist so etwas wie die gemeinsame Hymne der Kampagne. In vielen Städten, so auch München finden im Vorfeld Tanzworkshops zur eigens entwickelten Choreografie statt.

feinschwarz.net versteht sich als ein „theologisches Feuilleton“ und enthält aus theologischer Perspektive Beiträge – ähnlich dem Kulturteil einer Zeitung zum gesellschaftlichen und kirchlichen Zeitgeschehen, die sich gut lesen lassen und zur Diskussion anregen. Das Redaktionsteam des Vereins mit Sitz in Wien besteht aus (Universitäts-) Theolog*innen zumeist aus Österreich, Schweiz und Deutschland. Überdurchschnittlich häufig sind Artikel vertreten, die sich Frauenthemen im Bereich der katholischen Kirche widmen.

Das Netzwerk Care Revolution ist ein bundesweiter Zusammenschluss von über 80 Gruppen und Personen, die in verschiedenen Feldern von Sorgearbeit (engl. care) und Pflege aktiv sind. Das Hauptanliegen ist, dass gesellschaftlich und politisch die Sorge für die Bedürfnisse von Menschen ins Zentrum der Ökonomie gestellt wird und nach gerechten Lösungen gesucht wird, wie Zeit und Raum für gute Sorgearbeit vorhanden sein kann.

Die junge Protestorganisation Pinkstinks möchte vor allen Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen erreichen. Sie agiert gegen Produkte, Werbe- und Medieninhalte, welche Kindern starre Geschlechterrollen zuweisen. Die gegenwärtigen marktwirtschaftlichen Strategien zielen darauf ab, durch die Illusion des perfekten Geschlechts (Mädchen sollen schön, Jungs sollen stark sein) den Konsum anzufeuern, weil alles doppelt gekauft werden muss. Angeprangert wird, dass Mädchen den perfekten „Walk“ lernen, nicht aber mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Umgekehrt verlernen Jungs, ihre sanfte, feinsinnige Seite zu zeigen. Der Protest richtet sich nicht gegen die Farbe Pink, sondern gegen den Umgang mit ihr. Mit Theaterarbeit an Schulen, Vorträgen und Kampagnen wird gegen Gender-Marketing und Sexismus in der Werbung vorgegangen. Ein Blog ermöglicht den Austausch.

Das Internetforum ermöglicht einen philosophischen und politischen Austausch unter Frauen. Es ist aus dem Wunsch der Initiatorinnen heraus entstanden, eine Plattform für Ideen zu schaffen, um ausgehend von der weiblichen Liebe zur Freiheit die Welt verstehen und Gesellschaft gestalten zu helfen. So können Frauen sich vernetzen, Ideen diskutieren, Informationen ausgetauschen und weltweit interdisziplinäre Kontakte pflegen. Durch Übersetzungen werden auch Ergebnisse philosophisch-politischer Forschung aus anderen Ländern zugänglich gemacht. An diesem Projekt kann sich grundsätzlich jede Frau aktiv beteiligen, die in irgendeiner Weise mit einer der Redakteurinnen oder Autorinnen Kontakt aufnimmt.

Seit Pfingsten 2011 bietet dieses Portal – eine Initiative von Frauen, die in einem kirchlichen Beruf ausgebildet sind – an jedem Sonn- und Feiertag eine Frauenpredigt an.

Frauen sind in der Katholischen Kirche von den Ämtern und damit auch in der Regel von der Verkündigung in der Eucharistiefeier der Gemeinde ausgeschlossen. Die Folge ist, dass die weibliche Sicht und Lebenserfahrung in der Auslegung der Heiligen Schrift fehlt.

„Geh und verkündige!“ Die Verfasserinnen wollen durch ihre Beiträge diesem Auftrag Jesu an Maria von Magdala gerecht werden, der als Auftrag an alle Frauen interpretiert werden kann, die Jesus nachfolgen. Unter den Predigttexten wird zur Meinungsäußerung eingeladen.


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