Frauenseelsorge

Erzdiözese München und Freising

Verein der Pfarrhaushälterinnen

Herzlich willkommen auf der Internetseite des Vereins der Pfarrhaushälterinnen im Erzbistum München und Freising.

Der Verein des Pfarrhaushälterinnen versteht sich als Ansprechpartnerin für alle in den Pfarrhaushalten tätigen Frauen. Hier treffen sich Gleichgesinnte, die sich engagiert für ihre Berufskolleginnen einsetzen.

Zu den Aufgaben unseres Vereins gehören:

         Förderung der beruflichen Fortbildung,

         Mitwirkung bei der Regelung der Arbeitsbedingungen, (Mantel- und Lohntarifvertrag),

         Vertretung der Pfarrhaushälterinnen bei Behörden, Ämtern und Organisationen,

        Betreuung von Wohnanlagen für Pfarrhaushälterinnen

        Unterstützung von Pfarrhaushälterinnen, die durch Krankheit, Alter und andere Gründe in Not geraten sind.

Der Verein der Pfarrhaushälterinnen ist dem Fachbereich Frauenseelsorge des Erzb. Ordinariats zugeordnet und bietet in Zusammenarbeit mit dem Verein und dem Geistlichen Beirat auf Diözesanebene jährliche Bildungsveranstaltungen, Exerzitien, Besinnungs- und Begegnungstage, sowie Studienreisen an.
Nähere Angaben finden Sie in unserem jährlichen Informationsheft.

Die Pfarrhaushälterinnen der sieben bayerischen Diözesen sind in einem Landesverband zusammengeschlossen.
Erste Vorsitzende: Luise Mai
Einmal jährlich bietet der Landesverband eine Fortbildung an.

Landesverband

Alle Diözesanverbände sind wiederum im Bundesverband vertreten.
Erste Vorsitzende: Petra Leigers

Bundesverband

100-jähriges Jubiläum der Pfarrhaushälterinnen

Wer des Morgens drei Mal schmunzelt,

mittags nie die Stirne runzelt,

abends singt, dass alles schallt -

der wird HUNDERT Jahre alt!"

Mit diesen Worten hat Präses Pfarrer Gerhard Beham sein Grußwort zum 100- jährigen Bestehen des Vereins der Pfarrhaushälterinnen in der Erzdiözese München und Freising e.V. eingeleitet.

Dieses Ereignis haben wir mit einem Festtag am 6. Oktober 2021 begangen.

Zum Auftakt des Tages hat Kardinal Marx mit Pfarrhaushälterinnen, Priestern und Ehrengästen in St. Sylvester in München-Schwabing Eucharistie gefeiert. Das Pontifikalamt wurde mit Gotteslobliedern, Orgel und Trompete festlich gestaltet.
Im Anschluss fand in der Kath. Akademie ein Sektempfang sowie das Mittagessen statt.
Ein flottes Musikstück der Gruppe Pitú Pati bildete den Auftakt zum nachmittäglichen Festakt.
Nach der Begrüßung der Ehrengäste und einer kurzen Chronik des Vereins haben die Bundesvorsitzende der Berufsgemeinschaften der Pfarrhaushälterinnen, Petra Leigers und die Vorsitzende des Landesverbandes, Luise Mai, Präses Pfarrer Gerhard Beham und die Abteilungsleiterin der Frauenseelsorge, Irmi Huber humorige und sinnreiche Grußworte gesprochen.
Den Festvortag „Meisterinnen der Lebenskunst – 100 Jahre Pfarrhaushälterinnen mit Hand und Herz“ hielt Dr. Hildegard Gosebrink, die Leiterin der Arbeitsstelle Frauenseelsorge der Freisinger Bischofskonferenz.
Mit dem lustigen, aber auch inhaltsvollen Sketch „Haushälterinnenvermittlungsstelle im Ordinariat“    erfreute uns noch Lidwina Geltinger, die zweite Vorsitzende des Vereins.
Die Darbietungen wurden aufgelockert durch fetzige und flotte Musik, es klang ganz und gar nicht nach einem 100. Geburtstag.
Vor dem Kaffee überreichten wir der Leiterin der Bahnhofsmission noch einen Spendenscheck für das Projekt „Lavendel“. Dieses Projekt unterstützt Frauen und Mädchen in Not, mit einer Unterkunft in einem Mehrbettzimmer, sowie einer Beratung.
Und zum Ende des offiziellen Teils ergriff die Leiterin der Musikgruppe, Traudi Sieferlinger noch das Wort und sagte: „Es ist ja nicht zu fassen, aber die Öffentlichkeit weiß gar nicht, was Pfarrhaushälterinnen alles leisten und weil ihr alle Herzensmenschen seid spielen wir euch noch ein Stück mit dem Titel Herzensmelodie“.
Mit dieser Melodie, Kaffee, Kuchen und Ratschen klang ein wundervolles Fest aus.

Infoheft für Pfarrhaushälterinnen

Hier können Sie sich ab sofort online anmelden:

Interne ID 23011

Seminarnummer

22-81

Seminartyp

Pfarrhausfrauen

Ort

München, Exerzitienhaus Schloss Fürstenried

Dozent

Huber Irmgard

Status

freie Plätze

Beginn

18.02.2022 - 15:00

Ende

19.02.2022 - 16:00

Preis

70,00 €

Titel

Quellentage
für Pfarrhausfrauen

Veranstaltungsort

Exerzitienhaus Schloss Fürstenried
München, Forst-Kasten-Allee 103

Termin

Freitag, 18.02.2022, 15:00 Uhr bis
Samstag, 19.02.2022, 16:00 Uhr

Beschreibung

QUELLENTAGE für Pfarrhausfrauen
Freitag, 18.02.2022

- 15:00 Uhr Kaffee und Kuchen
- 15:30 Uhr Ankommen in der Runde
- 16:00 Uhr Thematischer Einstieg
Referentin: Irmgard Huber
Better – Breverl – Amulette
Volksfrömmigkeit zwischen Glaube und Aberglaube

Der Grat zwischen Frömmigkeit und magischem Denken ist ein schmaler: Gebete,
die in Zaubersprüchen enden, und sonderbare, doch religiös verehrte Gegenstände
– in manchem Sakristeischrank, in Pfarrhöfen und Klöstern, selbst
im Vatikan sind seltsame Objekte und Texte zu finden, die einst dazu dienen
sollten, himmlischen Beistand zu erwirken oder Böses fernzuhalten. Manche
Kuriosität ist schnell als Ausdruck von Aberglaube entlarvt. Doch bestimmte
Dinge können mit entsprechender Erklärung durchaus als heilige Zeichen, als
Sakramentalien, verstanden werden.
Wir begeben uns anhand verschiedener Anschauungsobjekte auf die Suche
nach Erklärungen und tauschen uns aus über eigene Erfahrungen mit kuriosen
„Schätzen“ und Praktiken im Volksbrauchtum.
Gern können Gegenstände mitgebracht werden, die zwischen Glaube und
Aberglaube schwer einzuordnen sind.

- 18:00 Uhr Abendessen
- 19:00 Uhr Gottesdienst mit Präses Pfarrer Gerhard Beham
- 20:00 Uhr Gemütlicher Tagesausklang im Schlosskeller

Samstag, 19.02.2022
- 09:00 Uhr Morgenlob
- 09:30 Uhr Fortführung des Themas
Breverl – Schutzbrief und Verbindung zu den Heiligen
Referentin: Monika Oberhofer

Klein, kompakt und für gläubige Menschen kostbar – im gesamten Alpenraum
waren die sogenannten „Breverl“ im liebevoll gefertigten „Heiltumstascherl“
bis ins 20. Jahrhundert verbreitet, auch wenn die Kirche offiziell nicht viel von
ihnen hielt. Das einfache Volk schätzte sie und entwickelte vielfältige lokale
Traditionen. Auch in Frauenklöstern wurden sie angefertigt und an Gönnerinnen
verschenkt.
Beim Herstellen eines persönlichen „Breverls“ unter sachkundiger Anleitung der
Brauchtumsforscherin Monika Oberhofer kommen wir ins Nachdenken über die eigene
Gebetspraxis und Heiligenverehrung und werden sensibel für hilfreiche Praktiken
aus der Volksfrömmigkeit.
- 12:00 Uhr Mittagessen
- 13:30 Uhr Fortführung des Themas
- 15:30 Uhr Kaffee und Verabschiedung
- 16:00 Uhr Abreise

Anmeldung

Geben Sie bitte Ihre vollständige Postadresse, Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse ein, damit wir Sie bei eventuellen Rückfragen erreichen können. Ohne diese Angaben ist eine Anmeldung nicht gültig!

Datenschutzerklärung
Unsere Teilnahmebedingungen als PDF hier herunterladen.

Wir weisen darauf hin, dass diese Anmeldung zu einer Veranstaltung verbindlich ist.

Nach oben