Frauenseelsorge

Erzdiözese München und Freising

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Seminarnummer

20-073

Seminartyp

Führungen

Ort

München, Erzbischöfliches Ordinariat München

Dozent

Pfisterer-Haas, Susanne

Dozent 2

Eisenhut, Tamara

Status

freie Plätze

Beginn

22.09.2020 - 11:00

Ende

22.09.2020 - 17:30

Preis

25,00 €

Titel

„Ich halte dafür, Gott schnitzelte gern einen Engel aus mir“ *
Tagesfahrt nach Kaufbeuren auf den Spuren dreier besonderer Frauen

Treffpunkt

11:00 Uhr, Eingangsbereich des Kaufbeurener Bahnhofs. Eigene Anreise.

Empfehlung:
ab München Hauptbahnhof mit dem RE (Bayernticket),
Treffpunkt um 9:30 Uhr am Fahrkartenautomaten beim Gleis 27.

Abfahrt: 9:50 Uhr von München Hbf., Fahrzeit ca. eine Stunde nach Kaufbeuren; von dort ca. 20 min. Spaziergang durch den malerischen Jor-danpark in die Altstadt und später wieder zurück;
Rückfahrt gegen 17:30 Uhr.

Termin

Dienstag, 22.09.2020
11:00 bis ca. 17:30 Uhr

Beschreibung

Allein schon Kaufbeurens historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen zwischen Stadtmauerresten und Wehrtürmen ist eine Reise ins nordöstliche Allgäu wert. Uns interessieren aber besonders drei Frauen, die hier im 18. und 19. Jahrhundert wirkten und eindrucksvolle Spuren hinterließen. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Schichten stammten, sind Gemeinsamkeiten zu erkennen: Alle drei waren klug und fromm, und sie gingen unbeirrt mit starkem Willen ihren Weg. Frauenbildung lag ihnen besonders am Herzen.
Die arme Weberstochter Crescentia Höss (1682-1744) wirkte als Oberin des Franziskanerklosters, Seelentrösterin und Ratgeberin so segensreich, dass sie den Beinamen „Engel von Kaufbeuren“ erhielt und 2001 heiliggesprochen wurde. Die Einrichtungen des Klosters in Kaufbeuren sind bis heute bedeutsam für die Mädchen- und Frauenbildung.
Sophie von La Roche (1730-1807) stammte aus einem großbürgerlichen Elternhaus. Als erste finanziell unabhängige Berufsschriftstellerin und Herausgeberin einer einzigartigen Bildungs- und Aufklärungszeitschrift für Frauen wollte sie ihre Geschlechtsgenossinnen ermuntern, mehr zu sein als „Manneszierde“**.
Therese Studer (1862-1931), aus schwierigsten familiären Verhältnissen stammend, bildete sich zeitlebens neben schwerer körperlicher Arbeit fort und begründete die ersten katholischen Arbeiterinnenvereine.
Im für seine gelungene Neugestaltung 2013 preisgekrönten Stadtmuseum erfahren wir mehr über diese berühmten Frauen mit den spannenden Biographien; dort besuchen wir auch eine der bedeutendsten und umfangreichsten Kruzifixsammlungen in Süddeutschland – gerade die Kreuzesnachfolge erfüllte die Hl. Crescentia mit Gelassenheit. Noch näher werden wir der Heiligen in der Gedenkstätte des Crescentia-Klosters kommen, durch das uns eine Ordensschwester führt. Mit einer kleinen Andacht im Klosterberggarten betrachten wir in Anlehnung an den Sonnengesang des heiligen Franziskus unterschiedliche Lebenssituationen und halten eine kleine Andacht.
Dazwischen haben Sie Zeit für eine Mittagspause und einen Bummel durch die hübsche Altstadt.

Kosten:
25 EUR für Eintritt und Führungen
+ kleine Spende im Crescentia-Kloster

* Vers aus einem Gedicht der Heiligen Crescentia Höss
Quelle: http://www.fair-hotels.de/Kaufbeuren/Maria_Crescentia_Hoess
**Zit. in: Wikipedia/ Sophie von La Roche

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