Magdalena: Bilder und Figuren in und um Dachau
Magdalenen-Mosaik in St. Magdalena, Ottobrunn
Das hier gezeigte Mosaik befindet sich in der Kirche St. Magdalena in Ottobrunn (Weihe 27.11.1960). Das Patrozinium wurde gewählt, da es in der Erzdiözse zuvor wenig präsent war.
Das Mosaik selbst wurde nachträglich hinzugefügt und überdeckt ein bis dahin wenig beliebtes Wandbild aus der Entstehungszeit der Kirche. Gestaltet wurde es von der Münchner Firma Gustav van Treck, die als Vorlage ein Bild von Martin Schongauer "Noli me tangere" aus dem Jahre 1473 kopierte. Das Mosaik wurde in dreimonatiger Arbeit in der Werkstatt der Firma vorgefertigt und innerhalb von zwei Tagen an der Kirchenwand befestigt.
Das Mosaik ist 5,94 Meter hoch, 4,20 Meter breit und besteht aus ca. 250.000 Mosaiksteinen, den sog. Smalten, in 150 verschiedenen Farbtönen. Die Weihe des Mosaiks erfolgte am 08.05.1977 durch Pfarrer Alexander Siebenhärl. Die Kosten beliefen sich auf 60 000 DM. Diese Summe konnte gestemmt werden, da das verstorbene Gemeindemitglied Josef Kammerer der Gemeinde in seinem Testament Geld für eine neues Altarbild vermacht hatte. Der Rest wurde durch die Rücklagen des Kirchenbauvereins sowie durch Spenden finanziert.
Herzlichen Dank an die Pfarrei St. Magdalena/Herrn Pfarrer Merkle für die Freigabe und Bereitstellung des Bildmaterials.