Frauenseelsorge

Erzdiözese München und Freising

Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

Flyer

Im Frauenforum beschäftigten sich Frauen im Rahmen der Ökumenischen Dekade „Solidarität der Kirchen mit den Frauen“ (1988 – 1998) intensiv mit dem Thema „Gewalt gegen Frauen“, das sich weltweit als eines der wichtigsten und brisantesten Problemfelder herauskristallisiert hatte. Die Kontakte der Frauenseelsorge zu Sr. Lea Ackermann und den Schwestern vom Guten Hirten, die sich intensiv für die Opfer von Gewalt engagieren, führte dazu, dass wir auf die Situation osteuropäischer Frauen, die in Deutschland in die Prostitution gezwungen werden, aufmerksam wurden.

Ein Brief des Frauenforums an den Geschäftsführer des damals gerade gegründeten Hilfswerks für Osteuropa „Renovabis“ mit der Bitte, sich mit uns gemeinsam für dieses Problemfeld zu engagieren, war der erste Anstoß in Kooperation von Frauenverbänden und Renovabis eine erste Tagung zu diesem Thema durchzuführen. Sie fand am 21./22. Januar 2000 im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising statt unter dem Titel: „Die Würde der Frau ist antastbar“. Im Rahmen dieser Tagung wurde das Aktionsbündnis gegen Frauenhandel gegründet.

Website Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

20 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

Mitschnitt der Jubiläumstagung jetzt online

Das komplette Video der Jubiläumstagung ist auf den Homepages der Hanns-Seidel-Stiftung, des Aktionsbündnisses gegen Frauenhandel und von Renovabis bereitgestellt (siehe die Links dazu unten). Die insgesamt rund vierstündige Dokumentation ist so angelegt, dass die einzelnen Beiträge mit "Sprungmarken" bequem aufzurufen sind.

- Tagungsdokumentation plus Interview mit Frau Prof. Männle:
https://www.hss.de/news/detail/der-kampf-geht-weiter-news7794/

- Teaser-Kurzvideo der Jubiläumsveranstaltung:
https://www.youtube.com/watch?v=-DwOsi_Mlgo

- Langvideo der Jubiläumsveranstaltung:
https://www.youtube.com/watch?v=CxCXJm-abG0

(Unter „Mehr ansehen“ findet man die Sprungmarken des Videos.)

- Wenn Sie mehr über die Anfänge des Aktionsbündnisses gegen Frauenhandel wissen möchten, klicken Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=aWGJBTQRTw0
 

(Langvideo der Podiumsdiskussion mit Frau Prof. Männle, Sr. Lea Ackermann und Frau von Rotenhan)

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Runder Tisch gegen Männergewalt

Was ist der Runde Tisch?

Im Rahmen der 'Münchner Kampagne gegen Männergewalt an Frauen und Mädchen/Jungen' entstand 1998 ein 'Runder Tisch gegen Männergewalt', an dem Vertreterinnen und Vertreter von Justiz, Polizei, Sozialreferat, Frauenhäusern, Beratungsstellen und Projekten sich regelmäßig treffen.

Ziele des Runden Tisches:

  • die Sicherheit von Frauen, Mädchen/Jungen und Schutz vor Männergewalt verbessern
  • das örtliche Unterstützungssystem für Frauen, Mädchen/Jungen mit Gewalterfahrungen optimieren
  • die Täter konsequenter in Verantwortung nehmen

Viermal im Jahr lädt das Bündnis „Aktiv gegen Männergewalt“ Mitstreiter*innen zum Runden Tisch zu aktuellen Themen ein, wie zuletzt über die Auswirkungen der Corona Pandemie auf Gewalt gegen Frauen und Kinder, sowie dem Alternativbericht zur Istanbul-Konvention.

Die Bündnispartner*innen beteiligen sich an den jährlichen 

Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen Flyer 2020

Ansprechpartnerin ist Sibylle Stotz von "Frauen helfen Frauen" e.V. Frauenhaus München, unterstützt von Prof. Dr. Susanne Nothhafft (KSH) und Zara Jakob Pfeiffer von der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München.


Aktuelle Dokumente zur Istanbul-Konvention:

10 Kernforderungen des Bündnisses Istanbul-Konvention an die Politik
PDF

Bündnis Istanbul-Konvention (BIK) - Februar 2021
PDF

Pressemitteilung - Bericht zu Gewalt gegen Frauen nimmt Bundesregierung in die Pflicht
PDF

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