Frauenseelsorge

Erzdiözese München und Freising

Eine Frau zwischen Emanzipation und Tradition

Ausstellung und Frauenliturgie zum Gedenken an Ellen Ammann

Ihre Werke kennen sehr viele Menschen, ihren Namen nur wenige, denn Ellen Ammann, vielleicht die wirkmächtigste Gestalt der Katholischen Frauenbewegung, blieb zeitlebens unscheinbar und bescheiden. Doch Schritt für Schritt gestaltete die Pionierin der Frauensozialarbeit ihre Wahlheimat Bayern mit. Vor 100 Jahren wurde sie als eine der ersten Frauen in den Landtag gewählt. Sie gilt als Gründerin der Münchner Bahnhofsmission, des Mädchenschutzvereins (der sich heute INVIA nennt), des bayerischen Zweigs des Katholischen Frauenbunds, der Katholischen Hochschule für Sozial-, Pflege- und pädagogische Berufe – und der Vereinigung katholischer Diakoninnen. Ihrer politischen Weitsicht war die Niederschlagung des Hitler-Putsches zu verdanken. Dass sie Schlimmeres nicht verhindern konnte, lag an ihrem frühen Tod. Der Frauenbund würdigt nun ihr beachtliches Lebenswerk mit einer Wanderausstellung. Kommen Sie mit auf einen Rundgang durch die Stationen eines ergreifenden Frauenlebens.

Nach einem Austausch über das geistige Erbe Ellen Ammanns mit Vertreterinnen oben genannter Gründungen feiern wir eine Frauenliturgie, musikalisch gestaltet vom Anima + Chor der Frauenseelsorge.

Leitung:    
Irmgard Huber, M.A. | Katharina Dötsch

Termin:   
Sonntag, 24.03.2019, 17:30 bis 20:00 Uhr

Ort:
Jugendkirche im Kirchlichen Zentrum, Preysingstr. 85, 81667 München

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"Ich will euch trösten"

Oasentag zum Trost

Dienstag, 09.04.2019, 9:30 bis 17:00 Uhr
Exerzitienhaus Schloss Fürstenried, München

Ausschreibung und Anmeldung


„Den Himmel berühren“ – Von der eigenen Spiritualität zur liturgischen Feier

Frauen-Liturgie-Tage 2019

Wie können Frauen heute ihre Spiritualität einbringen, um Gottesdienste zu feiern, die ihnen entsprechen?
Von jeher gab es eine Vielfalt von Andachtsformen und liturgischen Anlässen, die von Frauen gefeiert und getragen wurden. Die Kursmodule möchten Frauen befähigen und darin unterstützen, selbst liturgische Feiern zu entwickeln. Solche Feiern können Zeiten des Kirchenjahres, Feste von Heiligen oder die konkrete Lebenswelt von Frauen aufgreifen.
Die Tage laden ein, das eigene Leben in Bezug zur Frohen Botschaft zu setzen; Kirchenräume vor Ort zu entdecken, die so manche Schätze weiblicher Spiritualität bergen; Liturgie mit allen Sinnen zu feiern und sich von der weiblichen Seite Gottes ansprechen zu lassen.
Frauen feiern miteinander Liturgie und stärken sich dabei!

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